Aktuell.

OKTOBER / NOVEMBER / DEZEMBER 2022

HÖRSPIEL

23.10.2022, WDR 3

VERSCHWINDENDE ORTE - WAS UNS RETTEN KANN

Im Rheinischen Braunkohlerevier fressen sich riesige Bagger durch die Landschaft. 21 Dörfer mit 1500 Jahren Geschichte fallen in ein 200 Meter tiefes Loch. Und was wissen wir darüber?


Komposition: Oxana Omelchuk, Constantin Herzog

Technische Realisation: Henning Schmitz, Werner Jäger, Jeanette Wirtz-Fabian
Besetzung: Ulrich Korn
Regie und SKripit : Eva-Maria Baumeister
Dramaturgie: Gerrit Booms
Produktion: WDR 2020/ca. 54’


PREMIERE UND WIEDERAUFNAHMEN

PREMIERE

10.12.2022

ALLES IN STRÖMEN - Das Versprechen der Resonanz, FWT Köln

Vorstellungen:

11.12.2022; 20. - 22.01.2023

 

WIEDERAUFNAHME

27., 29., 30.10.2022, FWT Köln

11. und 12.11.2022, Theater im Depot Dortmund:

LET'S SING ANTOHER SONG - PROTEST!

"Sprachlosigkeit, Unwillen, Mutlosigkeit – nur selten hat eine Theaterinszenierung euch so herausgefordert, wie es 'LET’S SING ANOTHER SONG! – PROTEST!' vermag. "
rheinerlei.de

 

mehr unter: https://www.polarpublik.de/d-a-t-e-s/


TINY RESIDENCY

Dezember 2022

ALLES, WAS DIE ZUKUNFT RETTET!

Ein temporärer perfromativer Conceptstore

 

"Wie kann ich die Kauflust und die Sehnsucht nach dem Füllen des Leerstandes für meine konsumkritische Sache nutzen?"

 

Wenn ich durch die Einkaufsstraße meiner Heimatstadt Arnsberg gehe, dann sehe ich gähnenden Leerstand. Drogerie, Optiker, Fashionstore: gibt es nicht mehr. Vor allem junge Menschen beklagen das. Sie müssen zum Shoppen in den Nachbarort fahren. Oder sie bestellen ihre Sachen im Internet. Das klappt eigentlich gut. Was vermissen sie dann? 
Wenn ich das herausfinden möchte und sich die Jugendlichen mehr Geschäfte in Arnsberg wünschen, ich das kapitalistische Prinzip des Konsums aber eigentlich nicht unterstützen, sondern eher unterwandern möchte: wie kann ich die Kauflust und die Sehnsucht nach dem Füllen des Leerstandes für meine konsumkritische Sache nutzen? Was könnte man Sinnvolles im Sinne eines subversiven Warensortiments „verkaufen"?  Alles, was unsere Zukunft rettet: die meiner Kinder, die der Arnsberger Jugend, unser aller Zukunft! Ich nehme den Begriff des CONCEPTSTORES wörtlich und eröffne einen Laden, in dem „Konzepte“ verkauft werden, die unsere Zukunft retten! Die Einkäufer:innen und Prüfer:innen des Warensortiments sind Jugendliche aus Arnsberg. Unsere Zielkund:innenschaft: die Boomer- und (in Arnsberg durchschnittlich eher wohlhabenden) Rentner:innen der Stadt.

 

Gefördert vom Landesbüro NRW freie darstellende Künste

Ministerium für Kultur und Wissenschaft Land NRW


2022: STIPENDIUM

Ich freue mich riesig: gemeinsam mit den Künstlerinnen Bianca Künzel und Alejandra Jara erhalte ich 2022 das Stipendium für Künstlerinnen mit Kindern des Landes NRW!
  Die siebenköpfige 2-stufige Fachjury mit Elisabeth Stöppler, Andrea Kramer, Petra Barabasch, Stefan Keim, Angie Hiesl, Carena Schlewitt und Richard Siegal hat unter 36 Bewerbungen drei Stipendiatinnen für das Stipendium „Präsenz vor Ort – Künstlerinnen mit Kind“ in der Sparte Performing Arts ausgewählt. VIELEN DANK!!

"
Eva Maria Baumeister beschäftigt sich in ihrer Kunst mit Machtgefällen und der damit häufig verbundenen Ohnmacht. Sie verweist auf die fragwürdige gesellschaftliche Akzeptanz, dass Ausgeliefertsein und Unsicherheit für jeden Menschen zu einem wesentlichen Teil der Realität geworden ist und sich diese Gefühlswelten in gesellschaftlichen Tendenzen und Bewegungen niederschlagen. In ihren Arbeiten schafft sie komplexe und kreative Handlungsspielräume und regt damit polarisierendes Nachdenken und Auseinandersetzungen an. Die Jury begeistert diese Setzung, die das Aufeinandertreffen von Wissenschaft und Kunst einfordert und in der Gründung des interdisziplinären Kollektivs (Künstler*innen aus verschiedenen Genres) POLAR PUBLIK e.V. gipfelt. Das Öffnen für andere Perspektiven und Ansätze ist eine genuine Notwendigkeit dieses genreübergreifenden Arbeitsprozesses und gleichzeitig die Voraussetzung, um authentisch den partizipativen Diskurs über gesellschaftliche Bedeutungshoheit überhaupt führen zu können."


https://www.frauenkulturbuero-nrw.de/index.php/projekte/stipendien-praesenz-vor-ort/


APRIL/MAI 2022: DAS VERSPRECHEN DER RESONANZ// RESIDENZ #takeHeart/flausen

mit POLAR PUBLIK:

Ich freue mich sehr auf unsere Residenz im Freien Werkstatt Theater Köln! Im April und Mai 2022 werden wir uns dort in einer künstlerischen Recherche dem Begriff der Resonanz nähern. Gefördert werden wir dabei aus Mitteln des Programms NEUSTART KULTUR #TakeHeart in Verbindung mit dem flausen+ bundesnetzwerk. 


SEPTEMBER 2021: URSENDUNG "I FEEL STUPID AND CONTAGIOUS" IM DLF

 

https://www.deutschlandfunkkultur.de/akustische-tagebuecher-einer-pubertaet-im-lockdown-i-feel.3720.de.html?dram:article_id=502075

 

„Der ganze Tag ist eine einzige Lücke“, beschreibt Ruben seinen Alltag im Lockdown. Benni vermisst nichts so sehr wie das Feiern. Stattdessen ist das Highlight des Tages, dass er sich Hosen im Internet bestellt. Wie sich Freiräume erobern, die eigene Welt vergrößern, sich verlieben im Lockdown?


MAI 2021: STIPENDIUM DER FILM- UND MEDIENSTIFTUNG FÜR

 „I feel stupid and contagious, here we are now, entertain us!

 - akustisches Tagebuch einer Pubertät im Lockdown“(AT)

 eine Produktion des Dlf und WDR, Ursendung im September 2021

 

Ein Hörstück an der Schnittstelle von Hörspiel und Feature, das ungehörten Stimmen und missachteten Sehnsüchten von Jugendlichen aus unterschiedlichen sozialen Kontexten während bzw. nach dem Lockdown einen akustischen Raum schafft. Die Autorin konzentriert sich dabei auf Jugendliche in der Pubertät. Das Ausgangsmaterial bilden Fieldrecordings, O-Töne und Musikstücke oder -fragmente, die die Jugendlichen selber in Form eines akustischen Tagebuchs über einen Zeitraum von zwei bis drei Monaten in ihrem Alltag sammeln.


www.polarpublik.de

POLAR PUBLIK e.V.: unser 2020 gegründetes Künstler:innenkollektiv beginnt die Zusammenarbeit mit Rückenwind: RELAOD Stipnedium des Bundes, Mentoringförderung der Kunststiftung, TakePart-Förderung des FONDS DAKU und Projektförderungen der Kunststiftung, der Stadt Köln und des Landes NRW ermöglichen uns eine großartige, freie und produktive Zusammenarbeit in unsererm ersten Jahr.