Aktuell.

„Empathiefrei zu sein bedeutet, Teile des eigenen Ichs und der eigenen Menschlichkeit runtergefahren zu haben, sich gewappnet zu haben gegen eine gewisse Form der Verletzlichkeit. Jemanden zum Schweigen zu bringen oder sich zu weigern zuzuhören, bricht mit dem Gesellschaftsvertrag, das Gegenüber als Mensch und die Verbundenheit untereinander anzuerkennen“
Rebecca Solnit


Interview im Deutschlandfunk zu VERSCHWINDENDE ORTE ODER WAS UNS RETTEN KANN


August 2019 - Februar 2020

VERSCHWINDENDE ORTE oder was uns retten kann

Eine musiktheatralische Choreografie über Macht und Widerstand

Mit VERSCHWINDENDE ORTE entsteht eine musiktheatralische Choreografie über unser Verhältnis zur Macht. Anhand des radikalen Verlustes, den der Abriss von 21 Orten im Zuge des rheinischen Braunkohleabbaus bedeutet, fragen wir nach der Verhältnismäßigkeit der Brachialität des Tagebaus gegenüber der vermeintlichen Machtlosigkeit der UmsiedlerInnen. Anhand von Interviews, Fieldrecordings und einer im Prozess entstehenden Komposition, erforscht das KünstlerInnenteam, dass sich aus den Genres Theater, Neue Musik, Tanz und einem Laienchor aus den Umsiedlungsgebieten zusammensetzt, was die Kraft der Stimmen und Körper der vermeintlich Schwächeren gegenüber einer scheinbar unverrückbaren Macht alles vermag.

 

Eine Koproduktion mit dem Freies Werkstatttheater Köln

In Kooperation mit der Alten Feuerwache Köln

 

PREMIERE: 31.10.2019, ALTE FEUERWACHE KÖLN, HALLE

weitere Vorstellungen:   2. + 3. November, ALTE FEUERWACHE

                                            13. + 14. Dezember 201, ALTE FEUERWACHE 

                                            27. - 29. Februar 2020 am FREIES WERKSTATTTHEATER KÖLN

 

Gefördert von dem Kulturamt der Stadt Köln, der Kunststiftung NRW, dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen


JUNI 2019

In der Juniausgabe des Kulturmagazins KULTURWEST erscheint ein Aritkel über mein Projekt VERSCHWINDENDE ORTE: