Aktuell.

Ursendung

VERSCHWINDENDE ORTE ODER WAS UNS RETTEN KANN                              Hörspiel // Skript und Regie

eine Produktion des WDR, Ursendung auf WDR 3 am 21. November 2020 im Rahmen des ARD Thementages #Wie wollen wir leben - alles bleibt anders


Premiere

GELD, WIR MÜSSEN REDEN!

PREMIERE: 3. September 2020 , FREIES WERKSTATTTHEATER KÖLN

 

Der Mensch und das Geld, was für eine wunderbare Beziehung. Bis die Coronakrise den weltweiten Waren- und Geldströmen den Stecker zog. Alles, was der Kapitalismus an Belohnungen und Glücksversprechen bereithält, gab es mit einem Mal nicht mehr. Keine Shoppingtrips, keine Zweitwagen, keine Flachbildfernseher, kein Einkaufsstress – für nicht wenige allerdings auch keine Arbeit. Wer sich keine Existenzsorgen machen musste, hatte plötzlich Zeit: zum Innehalten, zum Spazierengehen, Zeit für die Familie. Die Waren in den Schaufenstern wurden unnütz, und mit ihnen das Geld.

Der Corona-Lockdown ließ eine andere Welt aufscheinen, wenn auch nur für kurze Zeit und mehr fühl- als greifbar. Was wäre, wenn die Spirale des „Immer mehr“ aufhörte, sich zu drehen? Wenn das Geld an Bedeutung verlöre? Wenn der Besitz gerechter verteilt wäre? „Geld, wir müssen reden“ betritt diesen Raum zwischen Wirklichkeit und Möglichkeit. Und erkundigt sich bei Shakespeare, dessen „Kaufmann von Venedig“ von der Geburt des Kapitalismus und der Melancholie des Geldverdienens erzählt.

Konzept/Entwicklung/Performance Eva-Maria Baumeister, Carl Bruchhäuser, Kristin Schuster, Guido Rademachers, Mirka Ritter und Regina Rösing | Assistenz Marianna Schmid

 

Presse

“Das Ensemble des Freien Werkstatt Theaters hat den Lockdown genutzt, um auf die Pause-Taste zu drücken, was hier immer wieder gestisch angedeutet wird. Innezuhalten und sich zu fragen, was das für eine Beziehung ist, der wir uns mehr oder weniger freiwillig in ansteigenden Eskalationsstufen unterwerfen? Gemeint ist unser lebenslang laufendes Co-Abhängigkeitsverhältnis zum Geld. (…) Eine gekonnt in Szene gesetzte Bestandsaufnahme.” Kölner Stadt-Anzeiger

 

"Corona brachte und bringt vieles durcheinander. Im Großen und im Kleinen. Auch in Gelddingen. Auch in der (freien) Theaterwelt, wo die Akteure lange ohne Einnahmen blieben. Für das Freie Werkstatt Theater Grund genug, dies zum Thema einer Eigenproduktion zu machen: 'Geld, wir müssen reden' heißt die geistreiche Produktion." rheinerlei.de

 

weitere Vorstellungen im November, Dezember und Januar 2021 unter:

http://www.fwt-koeln.de/index.php/spielplan.html

 


Förderung

MENTORINGPROGRAMM 2020 der Kunststiftung NRW und des Landes NRW

Mit unserem Kollektiv POLAR PUBLIK  wurden  wir  für das Mentor*innenprogramm 2020 mit dem Rechercheprojekt ERST SOLLTEN WIR MENSCHEN SEIN ausgewählt. Wir sind voller Vorfreude auf die Inputs und Inspirationen, u.a. von CANVAS (https://canvasopedia.org/) und dem Institut für Protest und Bewegungsforschung (https://protestinstitut.eu/), mit denen wir im Rahmen dieses Projektes kooperieren!


Stipendium

RELOAD: STIPENDIUM DER KULTURSTIFTUNG DES BUNDES

Mit unserem Kollektiv POLAR PUBLIK  wurden  wir  für das Reload-Stipendium der Kulturstiftung des Bundes ausgewählt.

Mit Freude entdeckten wir unter den ausgewählten Gruppen auch einige befreundete Kolleg*innen.
Herzlichen Glückwunsch an alle ausgewählten Ensembles! Und großer Dank an die Jury!

https://www.kulturstiftung-des-bundes.de/…/reload_stipendie…


Gründung

POLAR PUBLIK e.V.

Gemeinsam mit der Sängerin Ute Eisenhut, der Choreografin Sonia Franken, dem Bratschisten Axel Lindner, der Schauspielerin Fiona Metscher, der Kulturmanagerin Eva-Maria Müller, der Dramaturgin Nina Rühmeier, der Bildenden Künstlerin Lena Thelen und der Komponistin Oxana Omelchuk habe ich POLAR PUBLIK gegründet:

 

"Polar Publik  ist eine Gemeinschaft von Künstler*innen aus den Genres Tanz, Theater, Neue Musik und Bildende Kunst, die sich in ihren transdisziplinären Projekten an der Schnittstelle von Kunst und Wissenschaft aktuellen Verhältnissen und Situationen widmen, in denen die Phänomene Macht und Ohnmacht explizit werden. Dabei leitet sie stets die Frage, wie man die Geschichten derer fassen kann, die im akustischen Schatten stehen, die übertönt, beiseitegeschoben und nicht wahrgenommen werden (sollen). Eine Setzung für diese Befragungen ist die Begegnung zwischen unterschiedlichen Disziplinen aus Wissenschaften und Kunst, sowie zwischen professionellen Künstler*innen und Laien. Ihre Arbeiten schaffen eine poetisch-theatrale, akustisch aufgeladene Raumsituation, die die Zuschauer*innen zu einer körperlichen Erkenntniserfahrung einladen will, indem Körperlichkeit und kognitive Prozesse bewusst zusammengeführt und -gedacht werden."


Interview

zu VERSCHWINDENDE ORTE ODER WAS UNS RETTEN KANN im Deutschlandfunk