VERSCHWINDENDE ORTE ODER WAS UNS RETTEN KANN

Eine musiktheatralische Choreografie über Macht und Widerstand

Mit VERSCHWINDENDE ORTE entsteht eine musiktheatralische Choreografie über unser Verhältnis zur Macht. Anhand des radikalen Verlustes, den der Abriss von 21 Orten im Zuge des rheinischen Braunkohleabbaus bedeutet, fragen wir nach der Verhältnismäßigkeit der Brachialität des Tagebaus gegenüber der vermeintlichen Machtlosigkeit der UmsiedlerInnen. Anhand von Interviews, Fieldrecordings und einer im Prozess entstehenden Komposition, erforscht das KünstlerInnenteam, dass sich aus den Genres Theater, Neue Musik, Tanz und einem Laienchor aus den Umsiedlungsgebieten zusammensetzt, was die Kraft der Stimmen und Körper der vermeintlich Schwächeren gegenüber einer scheinbar unverrückbaren Macht alles vermag.

 

"Ein beeindruckender theatraler Aufschrei zwischen verzweifelter Unmittelbarkeit, ästhetischem Kunstanspruch und Hilfslosigkeit."
choices

"Ein starker Stoff für ein engagiertes dokumentarisches Theaterprojekt. (...) Ein behutsamer Abend über das Verschwinden – von Tönen, Traditionen, Utopien."
Kölner Stadt-Anzeiger

"Die vermeintlich Ohnmächtigen haben eine Stimme und fühlen sich von der aktuellen „Hambi“-Bewegung durchaus bestärkt. Das geht nah, umso mehr, als sich Baumeister für ihre „musiktheatralische Choreografie“ nicht auf das Dokumentarische beschränkt, um nach Entmündigung, Solidarität und Widerstand, durchaus auch nach Zwiespalt zu fragen. Eine fiktive Architektin (eindringlich Fiona Metscher) spiegelt Revolte wie Resignation und entfaltet vor einer fragilen Glasharfe ihre Utopie einer besseren (Lebens) Energie."
Kölnische Rundschau


Eine Koproduktion mit dem Freies Werkstatttheater Köln

In Kooperation mit der Alten Feuerwache Köln

 

PREMIERE: 31.10.2019, ALTE FEUERWACHE KÖLN, HALLE

weitere Vorstellungen:   2. + 3. November, ALTE FEUERWACHE

                                            13. + 14. Dezember 201, ALTE FEUERWACHE 

                                            27. - 29. Februar 2020

                                            19. und 20. Mai 2020, jeweils 20.00, ABGESAGT aufgrund der Coronakrise!

                                            FREIES WERKSTATTTHEATER KÖLN

 

Gefördert von dem Kulturamt der Stadt Köln, der Kunststiftung NRW, dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen